Prävention 4 Min.5. Dezember 2025
Fußpflege im Winter – 7 Tipps für gesunde Füße
Prävention
Warum Füße im Winter leiden
In der kalten Jahreszeit stecken unsere Füße den ganzen Tag in geschlossenen Schuhen. Heizungsluft trocknet die Haut aus, und die Durchblutung ist durch Kälte reduziert. Die Folge: Risse, Hornhaut, eingewachsene Nägel.
7 Tipps vom Podologen
1. Regelmäßig eincremen Verwenden Sie eine reichhaltige Fußcreme mit Urea (10-15%). Tragen Sie sie abends auf und ziehen Sie Baumwollsocken darüber. Die Haut nimmt die Feuchtigkeit über Nacht optimal auf.
2. Fußbäder richtig machen Maximal 10 Minuten in lauwarmem Wasser (35-37°C). Zu heißes Wasser trocknet die Haut zusätzlich aus. Danach gründlich abtrocknen, besonders zwischen den Zehen.
3. Hornhaut sanft entfernen Verwenden Sie eine Fußfeile statt Hornhauthobel. Behandeln Sie nur leichte Verhornungen selbst – bei starker Hornhaut lieber zum Podologen.
4. Nägel richtig schneiden Gerade schneiden, Ecken nur leicht abrunden. Nicht zu kurz! Der Nagel sollte die Zehenkuppe abdecken.
5. Passende Schuhe wählen Winterschuhe dürfen nicht drücken. Achten Sie auf ausreichend Platz für die Zehen und atmungsaktive Materialien.
6. Füße warmhalten Kalte Füße bedeuten schlechte Durchblutung. Wollsocken, Einlegesohlen und regelmäßige Bewegung helfen.
7. Regelmäßig zum Podologen Gerade im Winter lohnt sich ein professioneller Check. Wir erkennen Probleme frühzeitig und behandeln sie, bevor sie schlimmer werden.
Besonders wichtig für Diabetiker
Wenn Sie Diabetes haben, sollten Sie Ihre Füße im Winter besonders sorgfältig kontrollieren. Durch die eingeschränkte Sensibilität bemerken Sie Druckstellen und Verletzungen möglicherweise nicht. Vereinbaren Sie regelmäßige Podologie-Termine.